Das Budget für Arbeit als eine Möglichkeit zur Teilhabe am Arbeitsleben

Die Modellregionen

Unterschiedliche Strukturen

In den Modellregionen wird ein zentraler Teil des Projektes stattfinden. Als Modellregionen wurden zwei Landkreise ausgewählt, die in denen sehr unterschiedliche Erfolge bei der Umsetzung des Budgets für Arbeit erzielt wurden und die auch in ihrer Struktur unterschiedlich sind.

Als Modellregionen wurden die Landkreise Lahn-Dill und Main-Kinzig ausgewählt. Die beiden Kreise weisen sehr unterschiedliche Strukturen in Bezug auf die Trägerlandschaft, die Anzahl der agierenden
IFDs, die Vernetzung der beteiligten Akteure und die wirtschaftliche Situation und die damit verbundenen in Frage kommenden Unternehmen auf. Die Strukturen, die in den beiden Kreisen vorhanden sind, werden analysiert und miteinander verglichen. Es soll herausgearbeitet werden, wodurch sich die beiden Modellregionen unterscheiden und was in ihnen vergleichbar ist. Letztlich geht es darum, Faktoren zu identifizieren, die zum Zustandekommen von Budgets für Arbeit beitragen oder diese verhindern.

Als Projektpartner wurden in beiden Kreisen jeweils ein Mitglied der LAG WfbM mit der Bitte Kontaktiert, die Projektdurchführung maßgeblich zu unterstützen. Im Lahn-Dill-Kreis handelt es sich dabei um die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg, im Main-Kinzig-Kreis um das Behinderten-Werk Main-Kinzig (BWMK).

Über die bestehenden Netzwerke der beiden Träger in den Modellregionen wird Kontakt zu weiteren Akteuren in den beiden Landkreisen hergestellt. Besonders im Lahn-Dill-Kreis ist diese Netzwerkarbeit von Bedeutung, da neben der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg auch noch die Diakonie Lahn-Dill (mit der Stephanus-Werkstatt) und die Lebenshilfe Dillenburg als Werkstattangebote im Landkreis machen. Auch diese Träger sollen in die Arbeit in der Modellregion einbezogen werden.

Ebenso wird Kontakt zu den Integrationsfachdiensten (IFD) in den Regionen aufgenommen,
die als wichtige Akteure ebenfalls in das Projekt mit einbezogen werden. Alle IFDs bestätigten Interesse an einer Zusammenarbeit und befürworteten das Projekt. Ein besonderes Augenmerk soll in diesem Zusammenhang auf die unterschiedliche Struktur bei den IFDs gelegt werden. Denn im Gegensatz zum Lahn-Dill-Kreis, in dem die IFDs in privater Trägerschaft sind, gehört im Main-Kinzig-Kreis ein IFD direkt zum Angebotsspektrum des BWMK.

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